Diamantdrehen
Plane, sphärische, asphärische und rotationssymmetrische Flächen
Optische Flächen und mechanische Bezüge in einem gemeinsamen Fertigungsplan.
Formabweichung, aktive Apertur, Oberfläche und Bezüge.
TECHNOLOGIE
Fünfachsige Ultrapräzisionsbearbeitung, Freiformen, ultraschallunterstützte Diamantbearbeitung und integrierte Messung. Wir verbinden die Möglichkeiten der Plattform zu einem Fertigungsweg, der zu Werkstoff, optischer Funktion und Prüfanforderungen passt.
FINDEN SIE IHREN AUSGANGSPUNKT
Drei Angaben verbinden Ihre Fragestellung mit unseren Verfahren und bereiten die technische Abstimmung vor.
Wählen Sie in jeder Gruppe eine Möglichkeit, um den nächsten Schritt vorzubereiten.
Vorläufige Orientierung; keine Fertigungsfreigabe, kein Angebot und keine Leistungsgarantie.
VERFAHRENSAUSWAHL
Die konfigurierte Technologie bildet den Ausgangspunkt. Erreichbare Ergebnisse vereinbaren wir für den konkreten Werkstoff, die Geometrie und die Prüfbedingungen.
Plane, sphärische, asphärische und rotationssymmetrische Flächen
Optische Flächen und mechanische Bezüge in einem gemeinsamen Fertigungsplan.
Formabweichung, aktive Apertur, Oberfläche und Bezüge.
Freiformen, Off-Axis-Flächen und Mikrostrukturen
Bearbeitung winkelabhängiger Oberflächenprofile und lokaler Strukturen.
Werkzeugzugang, Flächenneigung und Bahndynamik.
Ausgewählte Aufgaben mit Stahl, Glas und spröden Werkstoffen
Ein zusätzlicher Fertigungsweg für schwieriger zu bearbeitende Werkstoffe.
Werkstoffsorte, Härte, Kantenschädigung und Bearbeitungsversuch.
Lokale Strukturen, Rillen und Bezugsflächen
Abgestimmte Bearbeitungsschritte für ein einzelnes Bauteil.
Werkzeugradius, Strukturteilung, Werkstoff und Zugänglichkeit.
Taktile / berührungslose Messung und Aufspannung
Einrichtung, Bearbeitung und Korrektur miteinander verbinden.
Messverfahren, erneute Ausrichtung, Bezüge und Endprüfung.
Aluminium, Kupfer und nickelbasierte Beschichtungen: Die Verfahrensauswahl hängt von Legierung, Wärmebehandlung und Schichtdicke ab. Grundkörper und optische Schicht sind getrennte Entscheidungen.
Polymerart, Eigenspannungen und Aufspannung sind entscheidend. Bei Replikationseinsätzen müssen Werkzeugoberfläche und anschließender Formgebungsprozess gemeinsam betrachtet werden.
Kristallorientierung, Kantenqualität und oberflächennahe Schädigungen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Bei einer neuen Werkstoffsorte geht eine gezielte Probenbearbeitung der vollständigen Geometrie voraus.

UNSERE BEARBEITUNGSMÖGLICHKEITEN
Diamantdrehen und Freiformbearbeitung, Overdrive-Mikrostrukturierung, Ultraschallunterstützung, Fräsen, Schleifen und integrierte Messung.
Die Plattform verbindet einander ergänzende Verfahren für anspruchsvolle Bauteile. Den Fertigungsweg wählen wir nach Werkstoff, Geometrie und gewünschter Funktion.
Ihr Bauteil besprechen ↗HERSTELLER-REFERENZDATEN · IL600
| Merkmal | Herstellerangabe | Einordnung |
|---|---|---|
| Werkstückdurchmesser | 600 mm | Geometrie, Aufspannung und Werkzeugzugang sind für jedes Bauteil zu prüfen. |
| Lineare Verfahrwege | X 600 · Z 400 · Y 250 mm | Achsverfahrwege bedeuten keinen uneingeschränkt nutzbaren Bearbeitungsraum. |
| Lineare Programmierauflösung | 1 nm | Auflösung der Steuerung; keine Genauigkeit des fertigen Bauteils. |
| Formgenauigkeit beim Drehen | < 0,1 μm | Hersteller-Referenzwert; abhängig von Werkstoff und Verfahren. |
| Oberflächenrauheit (Ra) | < 1,5 nm | Hersteller-Referenzwert beim Drehen; keine allgemeine Garantie. |
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IHRE ANFRAGE VORBEREITEN
Eine Zeichnung ist hilfreich, ebenso eine klare Frage und vereinbarte Prüfkriterien. Beginnen Sie mit einer nicht vertraulichen Zusammenfassung; sensible Dateien folgen über einen abgestimmten sicheren Übertragungsweg.
TECHNIK IM DETAIL
Bei Metalloptiken bestimmen Grundkörper, Wärmebehandlungszustand und eine mögliche nickelbasierte Schicht gemeinsam den Fertigungsweg. Polymeroptiken benötigen andere Aufspannungen und eine andere Handhabung als steife Metalleinsätze. Bei Kristallen und spröden Werkstoffen sind gegebenenfalls auch Orientierung, Kantenschädigungen und oberflächennahe Schäden zu bewerten.
Für das erste Gespräch benötigen wir die genaue Werkstoffbezeichnung und den Zustand. Ist zunächst nur die Funktion definiert, vergleichen wir mögliche Werkstoff-Verfahrens-Kombinationen und planen einen Probenversuch zur entscheidenden Frage.
Integrierte taktile und berührungslose Sensoren unterstützen die Einrichtung und prozessbegleitende Korrekturen auf Grundlage von Messdaten. Die abschließende Konformitätsbewertung erfordert die Prüfung des vereinbarten Merkmals mit einem geeigneten Mess- und Auswerteverfahren.
Formabweichung, lokale Topografie, Bezugspositionen und optische Leistung sind unterschiedliche Messfragen. Koordinatensystem, Apertur, Filterung und Prüfbedingungen werden beibehalten, damit aufeinanderfolgende Iterationen vergleichbar sind.
Wir bereiten Fertigungswege für plane, sphärische und asphärische Flächen, Freiformen, Off-Axis-Optiken und Mikrostrukturen vor. Flächenmodell, Werkstoff, Aufspannung und Werkzeugzugang bestimmen das Verfahren.
Sie beschreibt die Programmierauflösung der Steuerung. Sie entspricht weder der Genauigkeit des fertigen Bauteils noch der Messunsicherheit. Formabweichung und Oberflächenrauheit werden für das jeweilige Bauteil gesondert vereinbart.
Bei Metalloptiken prüfen wir Legierung und Beschichtung, bei Polymeren den Werkstoffzustand und bei Kristallen Orientierung und Schädigungsrisiko. Die ILSONIC-Ultraschallunterstützung ermöglicht außerdem gezielte Versuche für ausgewählte Stahl-, Glas- und Sprödwerkstoffaufgaben.
Integrierte taktile und berührungslose Messungen unterstützen Einrichtung und Zwischenbewertungen. Abweichungskarten unterstützen die Korrektur. Für die Endabnahme werden Messverfahren, Auswertebereich und Abnahmekriterien gesondert festgelegt.
Die Übergabe vom optischen Entwurf zu Bearbeitungsdaten ist ein eigenständiger Engineering-Schritt. Flächengleichungen, Koordinaten, Einheiten und aktive Apertur müssen bei der Übertragung erhalten bleiben. Ein grobes Netz wird nicht genauer, nur weil es auf einer hochauflösenden Plattform bearbeitet wird.
Die Bahnvorbereitung berücksichtigt lokale Neigung, Krümmung, Werkzeugzugang und vorbearbeiteten Rohling gemeinsam. ILCAM3D von Innolite unterstützt die Programmierung von Flächen und Linsenarrays, ILCAM6DOF die mehrachsige Planung und ILAnalyze die Prüfung der Datenqualität. Im Projekt werden die tatsächlich verwendeten Vorbereitungs- und Prüfschritte benannt.
Herstellerinformationen: Flächenprogrammierung · Mehrachsige Werkzeugbahnplanung
Ein optischer Werkzeugeinsatz umfasst neben der aktiven Fläche auch Passungen, Befestigungsmerkmale und Bearbeitungszugaben. Fräsen, Schleifen und Diamantfeinbearbeitung gehören deshalb in die Bearbeitungsfolge des gesamten Bauteils.
Entscheidend ist, welche Fläche den Bezug für den nächsten Schritt bildet und wann die kritische optische Geometrie gefertigt wird. Die Verfahrenskombinationen der IL600 unterstützen diese Abstimmung; weniger Aufspannungen oder kürzere Bearbeitungszeiten bleiben von der konkreten Geometrie abhängig.
Bei einer gekrümmten oder steilen Fläche wird die Werkzeugorientierung zur Auslegungsgröße. Die hydrostatische B-Achse von Innolite unterstützt die Winkelpositionierung von Werkzeugen, Fräs- oder Schleifspindeln und Sensoren. Zu den Herstelleranwendungen gehören Fresnel-Geometrien und Kuppelflächen.
Die Orientierung kann die Zugänglichkeit verbessern, während Schneidenradius und Freigang weiterhin die erreichbaren Kanten begrenzen. Die Machbarkeit einer Stufe oder einer tiefen konkaven Zone wird anhand der vollständigen Kollisions- und Spannkonfiguration bewertet.
Integrierte Sensoren ermöglichen eine Bewertung im Maschinenkoordinatensystem. Taktile und berührungslose Verfahren erfordern unterschiedliche Zugangs- und Betriebsbedingungen; Flächenneigung, Reflexionsverhalten und lokale Geometrie bestimmen die Auswahl.
Eine Abweichungskarte ist nur im Bezug auf eine vereinbarte Sollfläche, Ausrichtmethode und Auswertefläche aussagekräftig. Der Prüfplan unterscheidet zwischen Messungen zur Prozesskorrektur und der abschließenden Konformitätsbewertung.
Sensorintegration des Herstellers · Oberflächendaten und Korrektur
Programmierauflösung, Maschinenleistung und Bauteilabnahme sind unterschiedliche Größen. Wir verknüpfen die IL600-Möglichkeiten mit Werkstoff-, Oberflächen- und Prüfanforderungen. Leitfaden: das Datenblatt richtig einordnen
Bei Freiformaufgaben gehören Flächengleichungen, Bezüge und aktive Apertur zum Modell. Prüfpunkte für die digitale Datenübergabe
DER NÄCHSTE SCHRITT
Beschreiben Sie Funktion, Werkstoff und die entscheidende technische Frage. Gemeinsam können wir eine Machbarkeitsbewertung oder einen gezielten ersten Versuch festlegen.